27Dez,14

Herz aus Stahl (Originaltitel: Fury)

Ganz im Ernst: geht bitte nicht in diesem Film! Nicht nur, dass er 135 Minuten Leben raubt. Er verursacht eine innere Wut gegenüber Brad Pitt. Von Herrn Shia LaBeouf habe ich nichts anderes erwartet, aber Brad Pitt hat doch oftmals gute Filme abgeliefert. Filme wie “Fight Club” oder “Snatch”. Auch wenn hier und da Müll wie “Troja” herauskam war ich ihm nicht böse, aber DAS???

Keiner der Akteure liefert eine gute schauspielerische Leistung ab. Herr LaBeouf zeigt uns natürlich den Mist, den er immer spielt, nur dass er dieses Mal unrasiert und schmutzig ist. Ein Lacher ist der Schnauzer – der ist wirklich gut, aber macht ein Schnauzer einen “guten” Schauspieler aus?

Brad Pitt spielt so hölzern und steif, dass man ihm immer wieder den Stock aus dem Arsch ziehen möchte.

Ich dachte, der hat schon viel verdient, er muss doch so einen Mist nicht mehr machen. Inszeniert ist der 100% Kriegsfilm so langweilig und altbacken wie Kriegsfilme aus den 40ern und 50ern. Herr Ayer beweist null Fantasie und Talent. Die 68 Mill. Dollar, die das Machwerk gekostet hat, hätte man geschickter anlegen können.

Über den Inhalt möchte ich hier nichts verraten. Ich habe einfach Angst, in einem bis zwei Sätzen alles zu sagen und die 135 Minuten noch langweiliger zu gestalten – nicht, dass man das nach den ersten zehn Minuten sowie schon weiß.

Aber: Das Positive ist doch, die Zeit der sog. “Antikriegsfilme” scheint vorerst vorbei zu sein.

Brad Pitt kann jetzt etwas machen, was sich auch wirklich Film nennen darf.

Und Shia LaBeouf kann wie immer diesen Transformers-Scheiß machen – dann haben doch alle gewonnen!

Nur der Zuschauer, der für diesen Dreck Geld bezahlt, hat um dann 135 Minuten seines Lebens im Kinosaal zu verlieren, nicht. (??? Sinn???)

Bitte geht nicht in diesen “Film”!

Produktionsland: USA/GBR
Erscheinungsdatum: 17. Okt. 14 USA / 1. Jan. BRD
Reg./Dreh./Pro.: David Ayer
Musik: Steve Price
Schnitt: Jay Cassidy, Dody Dorn
Besetzung: Brad Pitt, Shia LaBeouf, Logan Lerman u.v.m.
135 min Länge

 

 

 

Daniel Anderson
Daniel Anderson

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